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Kraftwerksentsorgung

Kraftwerksentsorgung

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Die Erzeugung von Strom basiert weltweit auf der Verbrennung fossiler Energieträger. Einen erheblichen Anteil haben hierbei auch weiterhin Kohlekraftwerke, die mit modernen Umweltschutzanlagen ausgerüstet sind.

In den Kraftwerken wird die Kohle zunächst in Kohlemühlen fein aufgemahlen und getrocknet. Danach wird der Kohlestaub in den Brennraum des Kessels eingedüst und der Kohlenstoff verbrennt. Bis zu einem Anteil von 20% sind in den aufgemahlenen Kohlen Gesteinsanteile enthalten, die bei dem Verbrennungsvorgang angeschmolzen werden. Dieser Gesteinsanteil wird überwiegend über die Abgasführung in den Elektrofiltern als Flugasche aufgefangen bzw. fällt als groberer Kesselsand in dem sogenannten Aschebecken in ein Wasserbad.

Weiterhin werden die Rauchgase eines modernen Kohlekraftwerkes über eine DENOX Anlage zur Entstickung der Abgase geführt sowie über eine Entschwefelungsanlage, die unter Zugabe von Kalk mittels einer Kalkwäsche den Abgasen die Schwefelverbindungen SO2 entzieht. Hierbei verbleibt als Reststoff Gips.

Durch MINERGO werden die Reststoffe aus Kohlekraftwerken, im wesentlichen: als Rohstoffe in der Bau- und Baustoffindustrie eingesetzt und damit natürliche Ressourcen geschont. Es handelt sich um natürliche Rohstoffe, die als Reststoffe aus der Kohleverbrennung in hohen Mengen anfallen.